Darmgesundheit

Nicht nur die Bakterien in unserem Darm beeinflussen wie wir uns fühlen, sondern auch viele äußere Einflüsse wie z.B. Stress, Umwelteinflüsse, Ernährungsweise und die Einnahme von Medikamenten können unsere Darmflora beeinträchtigen und Störungen verursachen. Egal, ob Sinusitis, chronische Bronchitis, COPD, Reizdarm-Syndrom oder Beschwerden im Intimbereich – unser Darm hat bei all diesen Krankheiten seine Finger im Spiel. Auch Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Akne oder Rosazea können durch eine geschädigte Darmflora verstärkt werden. Das Gute daran ist, dass wir den Einfluss der Darmflora auch für uns nutzen können, denn kümmern wir uns um unseren Darm und sorgen für eine ausgewogene Darmflora, hat dies wiederum positive Auswirkungen auf diese Krankheiten und unser Wohlbefinden.

Im hautquartier schauen wir uns deshalb genau an, welche Beschwerden Sie haben, ob und wie diese Beschwerden ggf. schon sichtbar sind auf der Haut. Denn: Sie können vital sein, sich fit und gesund fühlen und dennoch an Hautunreinheiten oder Hautkrankheiten wie Akne oder Neurodermitis leiden. Ihre Darmflora und Hautkrankheiten können also im Einklang miteinander sein oder auf Kriegsfuß miteinander stehen. Umgekehrt ist es genau so möglich, dass Sie sich nicht fit fühlen, Ihre Vitalität leidet und Sie öfter Magenbeschwerden haben, ohne, dass man dies auf der Haut sieht. Es gibt also einen großen Darm Haut Zusammenhang und genau den schauen wir uns an. Die Haut zeigt oft, wo im Körper ein Ungleichgewicht ist. Denn geht’s dem Darm nicht gut, sieht man das auf der Haut. Wir arbeiten auch eng mit Ärzten und Heilpraktikern zusammen, damit Sie auch die ärztliche Beratung und Untersuchung bekommen, die notwendig ist und wir Sie ergänzend dazu beraten und behandeln können, wenn gravierende Probleme vorliegen, die ärztliche Unterstützung benötigen.

Wir nutzen den positiven Einfluss der Darmbakterien für unseren ganzheitlichen Therapieansatz und erzeugen wirkungsvolle mikrobiologische Behandlungen gegen unerwünschte Krankheitszeichen. Ein kleines Praxisbeispiel: Nachdem Sie sich einer Antibiotika-Behandlung unterzogen haben, sollten Sie unbedingt auf ein bakterienhaltiges Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen, um Ihre Darmflora wieder in Schwung zu bringen. Denn bei der Antibiotika-Behandlung sind viele nützliche Bakterien im Darm abgetötet worden und die Mikroorganismen können Ihnen jetzt helfen, Ihre natürliche gesunde Darmflora wiederherzustellen. Noch besser ist natürlich, wenn Sie die Präparate gleichzeitig mit der Antibiose nehmen!

3 Beispiele, die die Komplexität unseres Darms verdeutlichen:

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Magnesium ist der „Türsteher“, den der Körper braucht – insbesondere, wenn Vitamin D und / oder Calcium aufgenommen werden soll… Wenn ein Calciummangel bei Ihnen festgellt wurde, sollten Sie bei der Einnahme von Präparaten immer Calcium mit Magnesium und Vitamin D kombinieren, da Calcium sonst nicht über den Darm aufgenommen werden kann. Achten Sie bei der Einnahme von Calcium immer darauf, dieses mit Magnesium und Vitamin D zu kombinieren. Leiden Sie jedoch (auch) an einem Mangel an Magnesium, dann verstärkt eine erhöhte Vitamin D- Zufuhr diesen Mangel.

Hinzu kommt, dass viele Menschen Calciumpräparate nehmen, um „selbsttherapeutisch“ ihre Knochen zu unterstützen. Neueste Forschungen zeigen jedoch, dass eine Calcium-Therapie das Thromboserisiko erhöht und es keine Gewissheit gibt, dass Calcium tatsächlich in die Knochen gelangt, selbst, wenn es mit Vitamin D kombiniert wird.

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Wenn der Darm verrückt spielt, ist das oft nicht nur schmerzhaft für den Bauch, sondern auch belastend für die Psyche. Leiden Sie an einer Unverträglichkeit und führen Ihrem Körper Nahrungsmittel zu, die er nicht verdauen kann, sind nicht nur eine vermehrte Bildung von Säuren die Folge, die den Bauch aufblähen, sondern auch eine geschwächte Darmflora und Entzündungen – die auch auf der Haut sichtbar werden können.

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Ist Ihr Darm nicht im Gleichgewicht, kann er Vitamine und Nährstoffe, die Sie über die Nahrung zu sich nehmen, nicht aufnehmen. Das kann besonders bei Hautkrankheiten wie Akne oder Rosazea fatal sein, weil die Krankheiten dadurch verschlimmert werden.

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Oft gehen leider auch Darmbakterien verloren, die unsere Darmschleimhäute schützen und eigene Verdauungsenzyme bilden. Das führt dazu, dass sich die festen Verbindungen zwischen unseren Darmepithelzellen auflösen. Diese Zellen sind wie Dichtungsringe und sorgen dafür, dass nur bestimmte Bestandteile aus unserer Nahrung wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in unsere Blutbahn gelangen. Fehlen diese Dichtungsringe, sprechen wir von einem „leaky gut“ – einem durchlässigen Darm. Wenn jetzt unser Darm löchrig ist wegen Stress, ungesunder Ernährung, Medikamenten o.Ä., dann sind unsere Zellen ungeschützt. So gelangen auch Spritzmittel, Fäulniserreger, Emulgatoren oder Farbstoffe über unsere Nahrung in unsere Zellen und können so Nahrungsmittelintoleranzen auslösen – auch gegen Nahrungsmittel, die uns eigentlich gut tun würden.

Wenn die Darmschleimhäute gesund sind, unterstützen sie den Körper dabei, sein eigenes Immunsystem zu aktivieren und krankheitserregende Bakterien und Viren zu erkennen und bekämpfen. Hinzu kommt, dass alle unsere Schleimhäute im Körper über die Lymphe und die Blutbahn miteinander verbunden sind. So beeinflusst die Darmflora die körpereigenen Abwehrkräfte im ganzen Körper über die Schleimhäute der oberen Atemwege. Es liegt an uns, diesen Effekt positiv für unsere eigenen Abwehrkräfte und unsere Vitalität zu nutzen.

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Sie leiden an einem durchlässigen Darm – was tun? Es gibt Hilfe, keine Angst. Die Einnahme von probiotischen Bakterien hilft, denn die von den Bakterien erzeugen Stoffe unterstützen die Darmschleimhaut bei ihrer Regeneration. Der löchrige Darm kann so repariert werden und unsere Darmepithelzellen rücken wieder näher zusammen, damit sich keine unerwünschten Stoffe wie fremde Keime frei über die Blutbahnen bewegen können. Sie sehen also, der Darm ist ein wahres sehr komplexes Multitalent unter den Organen. Das war Ihnen etwas zu komplex und Sie wollen sich erst allgemein informieren, wie Haut, Darm, Ernährung & Co. zusammenhängen?