Detox / Entgiftung – was ist damit eigentlich gemeint?
Januar 29, 2019

Machen die Eltern alles richtig, mindern sie das Neurodermitis Risiko

Atopische Kinderhaut richtig pflegen

Damit aus einer Veranlagung keine Neurodermitis wird!

Wenn in der Familie Allergien bereits Thema sind, ist die erste Zeit mit Baby noch aufregender als ohnehin. Damit Sie sich auf die schönen Momente konzentrieren können, haben wir ein paar Tipps, was alles zu beachten ist.

Zu Beginn ein paar Fakten:
Die Neigung zu einer Atopie (dass das Immunsystem mit Bomben auf Spatzen schießt) kann man vererben, aber ob eine Neurodermitis ausbricht hängt von mehr Faktoren ab. Wie empfänglich mein Kind ist kann ich an sogenannten atopischen Anzeichen erkennen. Dazu gehört Milchschorf, weißer Dermographismus, trockene Haut, starke Blässe mit dunklen Augenrändern, doppelte Lidfalte und Hühnerhaut. Trifft ein oder mehrere Zeichen zu, ist mein Kind sehr wahrscheinlich Atopiker. Eine erhöhte Allergiegefahr ist gegeben.

Das Tolle ist, Sie können noch viel tun, um das Immunsystem zu trainieren. Allem voran: voll Stillen. Geht das nicht: Entspannt bleiben und spezielle HA-Nahrung füttern. Beim Einführen des ersten Breis lieber mit Pastinaken, statt mit Möhrchen beginnen. Ist Ihr Nachwuchs dann voll mit, bieten Sie ihm so viel verschiedene Lebensmittel an, wie es geht. So wird das Immunsystem trainiert und lernt von Anfang an, dass die Welt groß und bunt is(s)t. Bitte so wenig verarbeitete Lebensmittel wie möglich und auf die ganze Chemie Essen verzichten – das stresst Babys Immunsystem nur unnötig.

Sie können mit speziellen, eigens hierfür entwickelten, Bakterien (Vitality Synbiotic Panda) schon im Mutterleib und die ersten Monate nach der Entbindung den Darm und somit das Immunsystem von Ihrem kleinen Schatz trainieren. Wer dann besonders viel mit seinem Kind unternimmt und auch vor Kuhställen nicht Halt macht, bereitet dem Immunsystem in Ausbildung eine besondere Freude. Denn wer breit gefächert mit Keimen beschossen wird, kann desto ausgiebiger trainieren. Bei der Hygiene gilt also: So viel wie Nötig und so wenig wie möglich.

Weiter geht es mit der Haut. Lassen Sie die wichtigste Barriere bitte einfach in Ruhe. Selbst wenn der Milchschorf wild wuchert reicht es, den kleinen Zwerg regelmäßig mit einem nassen Waschlappen mit Squalanöl am Körper seicht abzureiben. Auch wenn die Verlockung groß ist bitte nicht am Kopf damit rubbeln sondern die Haut mit Squalanöl und Wasser einfach nur geschmeidig halten – den Rest erledigt der kleine Körper von ganz alleine – da braucht es einfach nur etwas Geduld und Zeit.

Wenn die Haut den Eindruck macht, dass sie sich entzünden möchte, hilft es die betroffenen Stellen mit etwas remedi dünn einzucremen. Die remedi ist übrigens auch ein Wundermittel bei wunden Popos.

Auch bei Stellen an denen die Haut aufbricht und sich ein Ekzem bilden möchte kann man ein paar Tage lang ganz dünn Creme von Jakob & Marie auftragen. Alle cremenden Maßnahmen aber immer nur kurzzeitig damit der Aufbau von Babys Haut nicht durcheinander gebracht wird.

Und vor allem: Meiden Sie schäumende Substanzen wie Badeschaum, Shampoo, Duschgel oder Flüssigseifen, damit die Hautbarriere sich in Ruhe aufbauen kann!