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Nicht nur bei den Süßigkeiten gilt: Weniger ist mehr

HautBeratungBremen -  Nicht nur bei den Süßigkeiten gilt: Weniger ist mehr

Genau hingeschaut bei Hautpflegeprodukten

Nicht nur bei den Süßigkeiten gilt: Weniger ist mehr

Das erste Kind ist unterwegs und man beginnt plötzlich auch die Rückseiten von Lebensmitteln zu lesen, da eine gesunde Ernährung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Es ist aber auch wichtig zu wissen, was in der Pflege enthalten ist. Wo wir bei Lebensmitteln meist noch verstehen was drin ist, muss man bei der Pflege meist den Werbeaussagen auf der Verpackung vertrauen, da die Auflistung der Inhaltsstoffe einige Fachkenntnisse voraussetzt.

Kinderhaut – womit die Haut von Geburt bis zum 12. Lebensjahr gemeint ist – reagiert empfindlicher, weil sie sich noch im Aufbau befindet.

Während dieser Zeit ist die Haut besonders empfänglich für Störungen und Fehlinformationen durch falsche Pflege, was langfristig zu echten Hautproblemen führen kann.

Generell gilt: Alles was schäumt ist zu scharf für die Haut. Bei Kindern reicht ein Bad pro Woche und das am Besten mit hautidentischem, reinem Squalanöl.
Wenn zusätzlich noch täglich mit einem Waschlappen mit 2-3 Tropfen Squalanöl gewaschen wird ist das absolut genug.
Cremen nur dann, wenn die Haut auch wirklich trocken bis schuppig ist. Hierfür eignen sich Cremes, die so hautidentisch wie möglich sind und keine Pflanzenwirkstoffe wie Kamille, Calendula etc. enthalten.

Die Haut ist ein Immunorgan. Sie denkt mit und wenn zu viel Pflege von Außen kommt, wird die Produktion der eigenen Hautpflege – nämlich des Säureschutzmantels – heruntergefahren, was wiederum dazu führen kann, dass die Haut irgendwann ohne Creme nicht mehr auskommt. Dieser Effekt ist bei Paraffin-, Silikon-, oder Mineralölhaltigen Produkten besonders verheerend, da diese Stoffe einen Film auf der Haut bilden, der diese komplett abdichtet. Das hat nicht nur zur Folge, dass die Eigenproduktion herabgesenkt wird, sondern die Haut auch noch aufquillt wodurch andere Inhaltsstoffe der Creme wie z.B. Konservierungsstoffe oder Pflanzenwirkstoffe in den Körper eindringen können. Schlimmstenfalls führt das zu Allergien.

Wichtig ist aber auf jedem Fall nicht blind irgendwelchen Werbeaussagen zu vertrauen und sich von den vielen Bezeichnungen der Inhaltsstoffe nicht entmutigen zu lassen.
Da sich unter dem Inhaltsstoffverzeichnis allerdings so viele verschiedene Bezeichnungen für Paraffine, Silikon- und Mineralöle verstecken, ist ein sehr genaues hinschauen erforderlich – oder man lässt sich einmal gründlich von Spezialisten für Hautpflege beraten.

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